Ratenzahlung möglich - bis zu 24 Raten

My Loli Waifu und Jiusheng Fabrikbesuch

10. Sep. 2026 Felix Visits: 4

Vor kurzem war unser Dollsger-Team wieder direkt bei einem Hersteller vor Ort. Dieses Mal besuchten wir die Produktionsstätte von My Loli Waifu (MLW) und Jiusheng.
Mit beiden Marken arbeiten wir bereits seit längerer Zeit zusammen. Trotzdem ist es für uns immer etwas Besonderes, nicht nur Produktbilder, Videos und Kundenfeedback zu kennen, sondern selbst zu sehen, wie die Puppen tatsächlich produziert werden.
MLW kannten wir dabei schon lange. Die Marke gehört zu den Herstellern, die sich besonders stark auf einen jungen, frischen und eher mädchenhaften Stil konzentrieren. Doch erst bei unserem ersten Besuch in der Fabrik konnten wir einige Details wirklich verstehen, die sich auf Fotos oder in Herstellerunterlagen nur schwer beurteilen lassen.
Deshalb möchten wir diesmal nicht einfach nur den Hersteller vorstellen, sondern unsere persönlichen Eindrücke von der Produktion mit Ihnen teilen.

Zum ersten Mal direkt bei My Loli Waifu

My Loli Waifu gibt es inzwischen seit rund acht Jahren. Die Marke ist vor allem für ihre jungen, freundlichen und leicht verspielten Designs bekannt und hat sich sowohl in Asien als auch in Europa einen gewissen Bekanntheitsgrad aufgebaut.
Auf früheren Messen hatten wir bereits Gelegenheit, mit dem Team von MLW zu sprechen. Bis zu diesem Besuch waren wir allerdings noch nie direkt in der Fabrik.
Entsprechend gespannt waren wir auf den Rundgang.
Wir machten uns morgens vom Hotel auf den Weg zur Fabrik. Das Wetter war an diesem Tag tatsächlich ungewöhnlich schön – fast so, als würde es zu unserem ersten Besuch passen.
Schon vor dem eigentlichen Fabrikgebäude konnten wir die ersten Produktionsbereiche sehen. Und spätestens dort wurde klar, dass hinter einer fertigen Sex Doll deutlich mehr steckt, als man später auf einem Produktfoto erkennen kann.

MLW und Jiusheng – zwei Marken, eine Produktion?

Eine Frage bekommen wir von Kunden immer wieder:
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen My Loli Waifu und Jiusheng?
Die Antwort ist überraschend einfach. Beide Marken werden vom gleichen Unternehmen, im gleichen Werk und mit demselben Team betrieben.
Der Unterschied liegt vor allem in der Ausrichtung der Produkte.
MLW konzentriert sich stärker auf junge, mädchenhafte und teilweise verspielte Designs. Jiusheng orientiert sich dagegen stärker an reiferen asiatischen Looks. Bei Herstellung, Qualitätskontrolle und Kundenservice gibt es nach unseren Informationen keinen grundlegenden Unterschied zwischen beiden Marken.

EVO-Skelett – unser erster Blick hinter die Konstruktion

Noch bevor wir offiziell in die Produktionsbereiche gingen, fiel uns etwas auf: Neben dem Gebäude lagen zahlreiche fertig vorbereitete Skelette ordentlich aufgereiht.
Direkt daneben arbeiteten Mitarbeiter bereits an neuen Konstruktionen.
Das ist für uns ein interessanter Punkt, denn das interne Skelett ist für eine Doll weit mehr als nur eine einfache Stützkonstruktion.
Es beeinflusst unter anderem:
1. die Beweglichkeit
2. die Möglichkeiten beim Posieren
3. die Stabilität
4. das spätere Handling
5. und natürlich auch die langfristige Haltbarkeit

Früher haben viele Hersteller ihre Skelette von spezialisierten Zulieferern bezogen. Das ist zwar effizient, macht es aber schwieriger, die Konstruktion exakt an unterschiedliche Körperformen und Produktlinien anzupassen.
Deshalb haben immer mehr Hersteller begonnen, ihre Skelette selbst zu entwickeln und zu fertigen. Das gilt auch für MLW und Jiusheng.

Was ist beim EVO-Skelett anders?
Uns wurde vor Ort erklärt, dass es sich beim EVO-Skelett um eine weiterentwickelte, belastbarere Gelenkkonstruktion handelt.
Die stärker beanspruchten Gelenkbereiche bestehen aus entsprechend verstärkten Metallteilen. Zusätzlich kommen spezielle Dämpfungs- bzw. Widerstandselemente zum Einsatz.
Der Gedanke dahinter ist relativ einfach: Bewegungen sollen kontrollierter und gleichmäßiger erfolgen, während die Gelenke gleichzeitig ausreichend Widerstand bieten.
Laut den Mitarbeitern eignet sich das System bei normaler, sachgemäßer Nutzung sowohl für alltägliche Positionen als auch für verschiedene Posen und Fotoaufnahmen.
Wir wissen natürlich, dass Hersteller ihre eigenen Produkte gerne möglichst positiv darstellen. Deshalb möchten wir an dieser Stelle auch nicht einfach jede Aussage übernehmen.
Unser persönlicher Eindruck war aber tatsächlich, dass sich das EVO-Skelett im Vergleich zu einfacheren Konstruktionen deutlich stabiler und gleichzeitig beweglicher anfühlt.
Gerade beim Posieren merkt man den Unterschied eher als beim bloßen Betrachten.

Standard EVO oder Full-Soft-Skelett?
Während wir uns weiter in der Skelettabteilung umsahen, zeigte uns das Team noch weitere Varianten.
Neben dem normalen EVO-Skelett gibt es auch eine Full-Soft-Konstruktion, bei der deutlich stärker auf Beweglichkeit und eine natürliche, weiche Körperhaltung gesetzt wird.
Diese Variante ist wiederum in unterschiedliche Ausführungen unterteilt, darunter Modelle mit und ohne zusätzlichen Schaumstoffkern.
Der wichtigste Punkt für Kunden: Mehr Beweglichkeit bedeutet hier auch mehr Gewicht.
Bei einer Full-Soft-Konstruktion kann das Gesamtgewicht laut Hersteller im Vergleich zu einer Standardversion durchschnittlich mehr als 5 kg höher liegen.
Dafür wirkt der Körper bei bestimmten Positionen natürlicher und lässt sich weicher bewegen.
Allerdings ist genau das auch der Grund, warum eine solche Konstruktion nicht für selbstständiges Stehen ausgelegt ist.
Für Kunden, die ihre Love Doll hauptsächlich im Liegen, Sitzen oder für Fotos verwenden möchten, kann diese Variante interessant sein. Wer dagegen regelmäßig eine stehende Position bevorzugt, sollte eher zu einem stärker tragenden Skelett greifen.

S+ Körper-Make-up – den Unterschied sieht man erst vor Ort

Ein weiterer Bereich hat uns besonders interessiert: die Körperlackierung.
Denn gerade beim Körper-Make-up ist es schwierig, Unterschiede anhand von Produktfotos wirklich einzuschätzen.

Ohne Körper-Make-up
Eine Doll ohne Körper-Make-up ist nicht automatisch schlechter verarbeitet.
Bei dieser Variante bleibt die natürliche Grundfarbe des verwendeten Materials weitgehend erhalten. Dadurch wirkt die Haut gleichmäßiger, cleaner und weniger künstlich betont.
Für Kunden, die einen schlichten Look bevorzugen, kann das sogar genau die richtige Wahl sein.
Auch für erfahrene Fotografen oder kreative Nutzer, die später selbst an der Optik arbeiten möchten, kann eine neutrale Ausgangsbasis interessant sein.
Wir würden allerdings nicht empfehlen, ohne Erfahrung einfach selbst den gesamten Körper zu lackieren.
Für eine saubere und gleichmäßige Nachbearbeitung braucht man geeignete Farben, Werkzeuge und Schutzmaßnahmen. Wer damit noch nie gearbeitet hat, kann die Oberfläche relativ schnell verschmutzen oder beschädigen.

Was macht S+ anders?
Beim S+ Körper-Make-up arbeitet der Hersteller mit einer Präzisions-Spritzpistole und mehreren Farbschichten.
An Bereichen wie: Schlüsselbein, Taille, Gelenkfalten, Muskelverläufen werden gezielt Licht und Schatten aufgebaut.
Dadurch soll der ansonsten sehr gleichmäßige Werkstoff optisch mehr Tiefe bekommen.
Besonders interessant war für uns dabei etwas, das man auf Fotos kaum beurteilen kann: Der Unterschied zwischen den verschiedenen Make-up-Stufen wirkt auf Bildern viel kleiner als mit eigenen Augen.
Als wir die Unterlagen und Produktbilder vorher gesehen hatten, waren wir deshalb zunächst nicht sicher, ob der Aufpreis für S+ wirklich so deutlich sichtbar sein würde.
Nach dem Besuch sehen wir das etwas anders.
Vor Ort war der Unterschied tatsächlich wesentlich leichter zu erkennen.
Die Übergänge wirken weicher, die Körperformen werden stärker betont und die Oberfläche bekommt unter natürlichem Licht mehr Tiefe.
Das bedeutet nicht, dass jede Doll zwingend S+ braucht. Aber wenn Ihnen eine möglichst detaillierte und lebensechte Körperoptik wichtig ist, halten wir das Upgrade durchaus für sinnvoll.

Saugfunktion – interessant, aber nicht für jedes Modell

Neben dem Skelett und dem Make-up wollten wir natürlich auch einen Blick auf eine der Funktionen werfen, die Kunden besonders häufig nachfragen.
Bei bestimmten MLW-Modellen kann eine Saugfunktion integriert werden.
Die Bedienung ist relativ unkompliziert: An einer unauffälligen Stelle im Taillenbereich befindet sich ein Anschluss für die Stromversorgung. Nach dem Einschalten arbeitet ein integriertes System mit Unterdruck, um die Saugwirkung zu erzeugen.
Für Kunden, die Wert auf zusätzliche elektrische Funktionen legen, ist das sicherlich interessant.
Allerdings gibt es hier einen wichtigen Punkt, den man vor der Bestellung kennen sollte: Saugfunktion und Analzugang sind nicht gleichzeitig möglich, Wenn diese Funktion eingebaut wird, entfällt der funktionale Analzugang.
Die äußere Optik bleibt erhalten, die tatsächliche Nutzungsmöglichkeit des Kanals entfällt jedoch.
Der Grund dafür ist laut Hersteller schlicht der begrenzte Platz innerhalb des schmalen Taillenbereichs. Die zusätzliche Technik benötigt entsprechend viel Raum.
Für uns ist das ein gutes Beispiel dafür, warum man bei elektrischen Upgrades nicht nur auf die Funktion selbst schauen sollte.
Jede zusätzliche Technik bringt auch bestimmte Kompromisse mit sich.
Deshalb empfehlen wir Kunden immer, vor einer Bestellung genau zu überlegen, welche Funktionen ihnen tatsächlich wichtig sind.

Unser Fazit nach dem ersten Besuch bei MLW

Unser erster Besuch bei My Loli Waifu hat unser bisheriges Bild von der Marke etwas erweitert.
MLW ist vor allem für junge, verspielte Designs bekannt. Hinter dieser Optik steckt allerdings eine Produktion, die deutlich stärker auf technische Details ausgerichtet ist, als man zunächst vermuten könnte.
Besonders interessant fanden wir:
EVO-Skelett
→ mehr Beweglichkeit und eine spürbar bessere Stabilität beim Posieren
Full-Soft-Konstruktionen
→ mehr Flexibilität und natürlichere Körperbewegungen, dafür deutlich höheres Gewicht und kein selbstständiges Stehen
S+ Körper-Make-up
→ auf Fotos nur schwer einzuschätzen, vor Ort jedoch deutlich sichtbarer
Saugfunktion
→ interessante elektrische Erweiterung, allerdings mit dem klaren Nachteil, dass bei dieser Konfiguration der funktionale Analzugang entfällt

Was uns an solchen Fabrikbesuchen besonders wichtig ist: Wir möchten nicht einfach sagen, dass eine bestimmte Marke „besser“ ist.
Viel interessanter finden wir die Frage, warum sich zwei auf den ersten Blick ähnliche Puppen in der Praxis unterschiedlich anfühlen und bewegen können.
Genau deshalb sind direkte Einblicke in die Produktion für uns so wertvoll.
Vielen Dank an Arwen von MLW, die diesen Besuch für uns organisiert hat. Und natürlich auch vielen Dank an unsere Kunden, deren Fragen und Wünsche uns immer wieder dabei helfen, bei solchen Fabrikbesuchen genau hinzuschauen.
Wir werden auch in Zukunft weitere Hersteller besuchen und unsere Eindrücke möglichst offen mit Ihnen teilen.

Lesezeichen
Article overview
  • Zum ersten Mal direkt bei My Loli Waifu
  • MLW und Jiusheng – zwei Marken, eine Produktion?
  • EVO-Skelett und die Konstruktion
  • Körper-Make-up
  • Unser Fazit
Frage? Jetzt Kontaktieren!